Hilfsprojekt Alleppey

Uns alle hat die Naturkatastrophe am zweiten Weihnachtstag im Jahr 2004 sehr betroffen.

Viele Menschen haben ihr Leben verloren und die Überlebenden standen vor einem Scherbenhaufen. Wir, die DIG Hagen, wollten mit Ihrer Hilfe den Wiederaufbau der Fischerdörfer speziell in Süd-Indien unterstützen sowie den betroffenen Kindern eine Perspektive für die Zukunft bieten.

Allein durch den Spendenaufruf der DIG Hagen kam schon innerhalb weniger Wochen eine beachtliche Summe zusammen. Unser Dank gilt allen Spendern sowie den Hagener Medien, die uns tatkräftig unterstützt haben.

Im April 2005 konnten die Vorstandsmitglieder Molly und Dr. Jose Ponattu das Katastrophengebiet selbst begutachten. Angesichts der vielen Einzelschicksale ist vor allem klar geworden, dass die Menschen nicht in Vergessenheit geraten dürfen, denn die Flutwelle hat teilweise Existenzen zerstört. Die DIG e.V Hagen hat es sich zur Aufgabe gemacht den betroffenen Fischerfamilen zu helfen, indem man z.B. die Reparatur der Fischernetze sowie die Schulausbildung mehrerer Kinder finanziert.

Neben dem eigenen Projekt war die DIG e.V. Hagen für die Durchführung und Organisation der Hilfsprojekte "Patenprojekt Hildegardis" und "Jugend hilft Jugend" zuständig. Im Rahmen des "Patenprojekt Hildegardis" hat die Schülervertretung der Hildegardis-Schule an zwei Abenden die Benefizveranstaltung "Band Aid for India" organisiert. Die Spendensumme des "Patenprojekt Hildegardis" beläuft sich auf ca. 7000 Euro. Es werden 15 betroffene Kinder über einen Zeitraum von fünf Jahren bei der Schulausbildung unterstüzt.

Auch die zweite Generation der Inder in Deutschland zeigte sich hilfsbereit: Die Indische Online-Community "theinder.net" hat zusammen mit "whatyaar entertainment" und "indianfootball.com" das Projekt "Jugend hilft Jugend" ins Leben gerufen. Am 05.02.2005 wurde deshalb die Benefizveranstaltung "Mahanagar Lounge" in Köln organisiert. An diesem betrugen die Einnahmen der Veranstaltung, die komplett als Spendensumme an die DIG Hagen weitergegeben wurde, 1.509 Euro. Eine ebenfalls beachtliche Summe. Mit diesem Geld wurden 40 Schulkinder einmalig mit Schulgeld, Rucksäcken, Uniformen, Schuhen, Büchern, Heften, Regenschirmen etc. für die Schule ausgestattet.

Wichtig ist vor allen Dingen, dass die Hilfsprojekte in der Region einen nachhaltigen Charakter haben und den betroffenen Familien dabei helfen, eine Existenzgrundlage zu schaffen. Wir hoffen, dass wir im Sinne all unserer Spender gehandelt haben.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Jose Ponattu